Bauernnöte

„Er wurde ihnen zum Retter in all ihrer Not. Nicht Bote noch Engel – Er selbst hat sie gerettet.
In Seiner Liebe und in Seinem Erbarmen hat Er sie erlöst. Und Er hob sie auf und trug sie alle Tage der Vorzeit.“ (Jes. 63, 8b-9)

Bauer zu sein, ist ein herrlicher Beruf. Gleichzeitig ist er ohne Gott und Sein Reich schlichtweg überfordernd.
Ohne Ihn ist ein erfülltes Arbeiten, Fruchtbarsein, Herrschen, etc. nicht möglich!
Die Verantwortung für Mitmenschen, Tiere und Natur ist zu groß und auch der geistlichen Verantwortung für Land und Boden sind wir so nicht gewachsen.

Gottes Herz strotzt voller Liebe für uns Bauern. Er sieht, kennt und weiß um alles, was uns beschäftigt und umtreibt.
Er verurteilt, verachtet und verwirft uns nicht. Noch klagt Er uns an oder hat uns vergessen.
Jesus ist von unserer Überforderung und den Nöten tief bewegt und voller Erbarmen und Mitgefühl für uns. 

Gleichzeitig ist Er der souveräne Weltenherrscher, der jede Gewalt und jedes weltliche System schon entmachtet hat, damit wir aus diesem Sieg heraus leben.
Deswegen müssen wir auch der Tatsache ins Auge schauen, dass die meisten unserer Nöte innere Gefangenschaften sind. Aus diesen hat uns Jesus aber erlöst! Alle unsere Nöte sind in Ihm besiegt, damit wir befreit leben können.
Gott möchte unsere Augen für die Freiheit und das Erbe Jesu öffnen, damit wir Bauern aufstehen und die Feinde aus unserem Leben verbannen können.

Wir müssen nicht mehr länger mit ihnen leben!
In welchen Lebensbereichen ist es auch für Dich an der Zeit, Deine Sohnschaft zu ergreifen, aufzustehen und zu sprechen:
„Genug ist genug!“?

Götze Hof

„Der Hof gehört Dir. Bring ihn voran und diene ihm!“

Auf der einen Seite bist Du Eigentümer und Bewirtschafter Deines Hofes und spürst die Last der Verantwortung auf Dir, auf der anderen bist Du ein Gefangener desselben. Dein ganzes Leben dreht sich um den Hof, er bestimmt es. Trotzdem reicht Deine Hingabe nicht aus. Du musst alle Entscheidungen alleine treffen. Die Verantwortung für den ganzen Hof liegt auf Deinen Schultern.

„Du musst den Hof weiter führen, weil er Deiner Familie seit Generationen gehört!“

So lange Du zurückdenken kannst, gehört dieser Hof Deiner Familie. Alle Deine Vorfahren waren Bauern und haben diesen Hof zu dem gemacht, was er heute ist. Diesen Weg hast auch Du eingeschlagen und den Hof übernommen. Du hast es als selbstverständlich angesehen, dass kein anderer Lebens- oder Berufsweg für Dich in Frage kommt. Du willst nicht derjenige sein, wegen dem die ganze Arbeit der Vorfahren umsonst gewesen wäre.

„Der Hof gehört Gott, IHM allein diene ich.“

Mit Deiner Bekehrung hast Du Gott voller Freude Dein ganzes Leben gegeben und damit auch Deinen Hof. Die Wahrheit ist: Dein Hof gehört Gott, er dient Seinem Königreich. Wenn Du das glaubst, fragst Du Gott selbstverständlich bei allen Hof-Entscheidungen nach Seinen Vorhaben. Du bist frei von jeder falschen Verantwortung, weil Du weißt, dass alle Last auf Gottes Schultern ruht. Er ist der Hofchef und Du Sein Verwalter. Gott hat ihn Dir anvertraut. Ihr arbeitet Seite an Seite eng miteinander! 🙂

„Ich verwalte den Hof und Jesus entscheidet, ob und wie ich den Hof führen soll“

Du bist leitbar für Gottes Pläne. Manchmal sehen Seine Ideen für Dein Leben und den Hof komplett anders aus, als Du oder andere es sich gedacht oder gewünscht hätten. Trotz Allem weißt Du, dass Gottes Pläne immer die Besten sind. Er ist ja schließlich Gott und darf Dich platzieren und Dein Leben gestalten, wie Er es vorgesehen hat. Deine größte Freude ist es in Seinem Willen zu sein. Die Zukunft Deines Hofs und Deines Lebens ist in Gottes Hand!

Herzens-Check!

Sitzt Dein Hof oder Gott auf dem Thron Deines Herzens?
Wer hat das letzte Wort in Deinem Leben? 
Wer bestimmt es? – Sei ehrlich vor Gott und mit Dir!

Stürze Deinen Hof vom Thron Deines Herzens und lass von nun an Gott regieren!

Entscheide Dich, nicht mehr Chef, sondern Verwalter Deines Hofs zu sein.

Herzens-Check!

Drücke Jesus als Hofchef immer wieder Dein Vertrauen aus!
Frage IHN nach Seinen Wünschen und Träumen für Deinen Hof. Beziehe Ihn in alle Entscheidungen mit ein!

Lass Dir von Gott rückwirkend noch einmal zeigen, ob Er für Dich die Position als Hofverwalter hat oder ob Er etwas anderes für Dein Leben im Sinn hat?

Wenn Du Hofverwalter sein sollst, dann empfange täglich Seine himmlische Befähigung für Dich und den Hof.

Wenn Er einen anderen Platz für Dich hat, dann lass den Hof fröhlich in Gottes Hand los und vertraue Ihm für einen Nachfolger.

Götze Arbeit

Arbeite hart genug, dann bis Du jemand.“

Du weißt, was es bedeutet, gut und hart zu arbeiten. Aber gleichzeitig beziehst Du dadurch Deinen Wert. Du opferst all Deine Zeit, Gedanken, Beziehungen etc. diesem Götzen, der Dir vermeintlich Identität und Wert gibt. Er hat den Platz Gottes eingenommen und Du bist zu seinem Sklaven geworden. Dieser Götze beherrscht Dich, Deine Beziehungen und ist drauf und dran, Deinen Körper kaputt zu machen. Dennoch dienst du Ihm mit Deiner ganzen Kraft.

„Ich, als Sohn Gottes bin genug!“

Deine Identität und Dein Wert ist völlig unabhängig von Deinem Arbeitspensum. Gott ist derjenige, der Dir all Deine Identität und Deinen Wert gibt. Allein durch Jesu Tun bist du Sein geliebter Sohn. Alles was Du bist, bist du allein durch Seine Gnade. Das ist fest in Deinem Herzen verankert. Gott ist derjenige, der über Dein Arbeitspensum entscheidet und auch darüber, wann du arbeiten und in Gerechtigkeit ruhen sollst. Du weißt, dass Er den besten Überblick hat und dafür sorgt, dass alles zur rechten Zeit fertig ist.

Herzens-Check!

Wie sieht es auf Deinem Hof aus?:
Wie sehr ist Dein Wert und der Deines Hofs an die Arbeit gekoppelt?
(„Auf unserem Hof wurde schon immer viel gearbeitet.“)

Beziehst du deine Identität aus der Arbeit? – Bist Du Sklave von ihr oder frei?

Wenn nicht, setze den „Sklaventreiber Arbeit“ in Deinem Leben und auf Deinem Hof im Gebet ab!

Herzens-Check!

Was spricht Gott bzgl. Identität über Dich und Deinen Hof?

Komme mit Gott über Dein Arbeitspensum ins Gespräch:
Lass Dir von Ihm zeigen, welche Arbeiten Du wann erledigen sollst.

Götze Geld

„Diene mir, dann wirst du glücklich sein/ dann hast du alles was Du brauchst.“

Dein Herz liebt das Geld und du setzt alles daran, dass es sich auf deinem Kontostand vermehrt. All dein Invest in den Hof und dein hartes Arbeiten, soll sich in den schwarzen Zahlen auswirken. Dadurch wirst du Sklave von Mammon, einem Götze aus der Bibel.
Gott hat kein Problem mit Geld. Für Ihn ist es eine neutrale Ressource. Aber Er hasst es, wenn Dein Herz daran verkauft ist! Wo Dein Schatz ist, wird auch Dein Herz sein. Du kannst nicht zwei Herren dienen. Entscheide Du: Mammon oder Gott?!
„Geiz ist eine Wurzel allen Übels; das hat etliche gelüstet und sind vom Glauben irregegangen und machen sich selbst viel Schmerzen.“
(1. Timotheus 6,10)
Geiz ist nicht geil, Geiz bringt Gefangenschaften und Schmerzen hervor. Du bist aber zur Freiheit bestimmt!

„Egal wie hoch oder niedrig mein Kontostand ist, ich kann glücklich sein.“

Weil Du mit Jesus und Seinem Königreich alles hast, was Du brauchst, bist Du reich und das unabhängig davon, wie hoch Dein Kontostand ist! Es ist ein Herzensreichtum, den du mit keinem Geld der Welt erlangen kannst.
Jesus hat für Dein Herz eine Freiheit im Umgang mit Finanzen erkauft, die es Dir ermöglicht, viel Geld zu erwirtschaften und von Gott anvertraut zu bekommen, aber gleichzeitig innerlich frei davon zu sein. Du kannst aber auch in Freude und Zufriedenheit sein, wenn Deine finanziellen Ressourcen knapp sind. So oder so: Du lebst aus der Versorgung und dem Reichtum Deines Gottes und weißt, Er ist es, der Dein Leben, Deinen Hof und Deine Familie im Blick hat und erhält.

Darum kannst Du auch immer noch an andere weitergeben! Als reich gemachter Sohn und reich gemachte Tochter Gottes hast Du das Privileg, voller Freude Finanzen säen zu dürfen, wieviel und wohin auch immer Gott Dich lenkt.

Wer wenig sät, wird auch wenig ernten. Und wer reichlich sät, wird reichlich ernten“
.
(2. Korinther 9,6)

Herzens-Check!

Dienst Du dem Mammon oder Gott? Hast Du Deine Finanzen und Deinen Hof bewusst Gott übergeben? – Mache einen ehrlichen Herzcheck!

Woran hängt Dein Herz? – Sprich ehrlich und offen mit Gott darüber. Kehre um, wo Du auf gottlose Wege geraten bist!

Herzens-Check!

Darf Gott über Deine Ausgaben bestimmen?

Zum Beispiel:
Welche Maschinen Du kaufen sollst, welche nicht?
In welchen Bereichen Deines Hofes Du investieren oder sparen sollst?
An welche Dienste und Organisationen Du spenden darfst?

An wen und wieviel spendest Du?
Erwartest Du Ernte in Deinem Leben aus Deinen „Saatinvestitionen“?

Arbeitsbelastung und Überforderung

LÜGE:
„Mir ist alles zu viel!“


Die Arbeitsbelastung auf Höfen ist immens. Du hast oft eine 65+ Stundenwoche, aber egal wie viel Du arbeitest: Der Berg an Arbeit wird nicht kleiner.
Die Menge an Aufgaben überfordern Dich und rauben Dir jegliche Lebensfreude. Dein Körper ist erschöpft, Deine Frau möchte mehr Zeit mir Dir und der Hof schreit nach Aufmerksamkeit. Dir wächst alles über den Kopf. So hat sich Gott unser Arbeiten mit und in der Schöpfung aber nicht gedacht.

WAHRHEIT:
„Ich lerne aus der Versorgung Gottes zu arbeiten!“

Arbeit ist paradiesisch – es gab sie schon vor dem Sündenfall (siehe 1. Mose 2,15). Gott hat Dich als Bauer berufen. Deswegen stellt Er Dir die ganze Versorgung Seines Königreiches für Deinen Körper und Deine Seele während der Arbeit zur Verfügung. Du erkennst an, dass Gott Deine wahre Kraftquelle ist und aus dieser Kraft heraus arbeitest Du und lässt Dich beständig füllen. Das tust Du, indem Du Dir konkrete Versorgungsworte von Deinem Gott aus Seinem Wort für deinen Hof und Dein Leben geben lässt. Mit diesen Versorgungsworten segnest Du Deinen Hof, Deine Felder, Dein Leben und Deine Familie während des Tages immer wieder. Dein Hof und Leben wird anfangen aufzublühen.

Herzens-Check!

In welchen Bereichen Deines Hofes bist Du überfordert und warum?

Was glaubst Du über Gott, Dich und diesen Bereich? 

Und was sagt Gott selbst dazu?

Herzens-Check!

Erkenne Gott als Deine Kraftquelle an und empfange gerade jetzt mit kindlichem Glauben Seine Kraft aus der Höhe für Dein ganzes Sein!

Komm mit Gott ins Gespräch: Was braucht Dein Hof gerade?
Welche Versorgungsworte aus der Bibel hat Gott für bestimmte Bereiche Deines Hofes oder Lebens?

Bitte Gott um Hilfe beim Priorisieren Deiner Aufgaben!
Frage Ihn, ob Du Mitarbeiter entlassen/einstellen, Arbeiten auslagern oder Deinen Betrieb verkleinern/vergrößern sollst? 

Opfermentalität

LÜGE:
"Ich bin der Spielball der Politiker!“

Umweltverbände und NGOs sehen sich als Retter des Klimas und Dich oft als „Klimasünder“. Die EU und die Bundesregierung erlassen fast täglich neue Auflagen, Gesetze oder Verbote, die das Problem lösen sollen. Die Gesetze sperren Dich ein und Du weißt oft nicht mehr, wie du Deine Arbeit verrichten kannst.
In all dem fühlst Du Dich allein, ausgeliefert, ohnmächtig und unfair behandelt:
Wer streitet für Deine Anliegen?

WAHRHEIT:
„Ich gestalte die Zukunft aktiv mit.“

Du weißt, dass Du aus einer anderen Welt kommst und Politikern oder Aktivisten dieser Welt nicht ausgeliefert bist. Dein Kampf ist nicht gegen Fleisch und Blut, sondern gegen Mächte und Gewalten der Finsternis. Du reagierst auf Politiker nicht mehr mit Wut, Zorn oder Ohnmacht, sondern erbarmst Dich über sie, weil du siehst, dass sie zum Spielball der Mächte einer gefallenen Welt geworden sind. Deswegen kannst Du in Liebe im Gebet für sie einstehen und für Gottes Wirken in ihrem Leben beten. Alles Unrecht, was Dir angetan wurde, kannst du am Kreuz loswerden und Dich weigern, Gedanken der Anklage Raum zu geben. In Christus bist Du zu einem Überwinder geworden und kannst Dich in einem gefallenen, politischen System frei bewegen. Außerdem bist Du mit dem Heiligen Geist über Deinen Auftrag als Bauer im Gespräch und erwartest, dass Er Dir neue, innovative Ideen schenken wird, wie Du in einer Zeit wie dieser gestalterisch für das Königreich Gottes vorwärts gehen kannst.

Herzens-Check!

Was passiert mit Deinem Herzen, wenn Du an die aktuelle politische Lage und Politiker in unserem Land denkst?
Wie siehst und erlebst Du Gott darin?

Wie reagierst Du, wenn Du Dich unfair behandelt fühlst?
Frage den Heiligen Geist, dass Er Dir die Situationen aufzeigen soll, wo Du Unrecht erlebt hast.
Nimm Dir bewusst Zeit, all das Unrecht vor Gott anzuklagen (wenn nötig auch bei einer geistlichen Begleitperson)!
Dann lasse es am Kreuz los und werde frei!
Jesus ist Dein gerechter Richter!

Herzens-Check!

Ringe darum, immer wieder Gottes Blick auf ungerechte Situation zu bekommen – Er steht über dem Unrecht und Er hat Lösungen für Dich.
Wie sehen diese konkret aus? Frage Ihn!

Mache Deinen Hof zu einem Regierungssitz Gottes! (siehe Erweckte Höfe-Herrschaftsort)
Wann sind die Zeiten, in denen ihr als Hofgemeinschaft zusammenkommen sollt, um: Gott anzubeten, in Fürbitte für die Region/das Land vor Gottes Thron zu treten und Seinen Willen auszurufen?

Stolz, Sturheit und Eigensinn

LÜGE:
„Ich kann alles am besten.“ vs.
„Ich bekomme es nicht hin.“

Da du als Bauer oft selbstständig unterwegs, praktisch begabt und lösungsorientiert bist, kann sich in Dir die Lüge „Ich kann alles am besten.“ oder „Nur wenn ich es mache, ist es richtig gemacht.“ einschleichen. Das ist Stolz in Reinform und ein Grund, wieso Du in vielen Bereichen beratungsresistent geworden bist. Eine andere Form von Stolz ist Minderwert. Es ist deswegen Stolz, weil Du Deine eigenen Beurteilungen über Dich und Deinen Hof höher erachten als das, was Gott darüber sagt. Gedanken, wie „Ich kann das nicht.“ oder „Ich versage als Landwirt.“ bringen Dich in die todbringende Spirale der Selbstschau.

WAHRHEIT:
"Ich brauche Gottes Befähigung für alles, wofür Er mich beruft."

Wir kommen in unserem Herzen zu dem Schluss, dass wir uns nichts auf unsere Fähigkeiten und Stärken einbilden können. Alle Befähigung und Versorgung kommt letztlich von unserem souveränen Gott. Das anzuerkennen macht uns demütig.
Wir hören von Ihm, was Er über uns, unseren Hof und unsere Familie sagt. Nur Seine Meinung zählt, nicht unsere eigenen Bewertungen und Urteile. Wir brauchen uns nicht mehr über unsere Stärken und Schwächen zu definieren, sondern wir glauben, dass unser himmlischer Vater uns eine neue Identität geschenkt hat, für die wir nichts dazugetan haben. Es braucht Demut von uns, unsere alte Identität der Eigenstärke und eigenen Beurteilungen loszulassen.

Herzens-Check!

Welche Stolz oder Minderwert-Sätze sind auf Deinem Hof oder in Deinem Leben verankert? 
Frage den Heiligen Geist und entferne sie durch das Kreuz Jesu!

Kennzeichen von Hochmut: beratungsresistent, nicht belehrbar, Drang, sich zu beweisen, keine Fehler zugeben können, sich schnell selbst verteidigen und rechtfertigen

Kennzeichen von Minderwert: unsicher, selbsthinterfragend, Opfermentalität, selbstkritisch, schnelles Vergleichen mit Anderen,
„Alle sind gegen mich.“, „Nie kann ich es recht machen.“

Herzens-Check!

Gottes Reich ist voller Befähigung für dein Leben. Danke Ihm für dieses Geschenk! 
Es wird dir helfen weg von Deinem Können bzw. Nichtkönnen zu schauen!

„Demut ist das zu glauben, was Gott sagt.“
Empfange Demut, indem Du mit Jesus übereinstimmst, was Er über Dich, Deine Familie und Deinen Hof sagt. 

Demut bedeutet anzuerkennen, dass Du zu 100 Prozent auf die Hilfe Gottes angewiesen bist. Nichts kannst Du allein aus Dir heraus tun.
Heiße diese Abhängigkeit zu Deinem Gott in Deinem Leben willkommen!

Existenzängste und finanzielle Sorgen

LÜGE:
„Ich muss selbst schauen, wie meine Finanzen in den grünen Bereich kommen."

Oft wirst Du als Bauer für Deine Produkte nicht gerecht entlohnt. Hohe Betriebsmittelausgaben stehen geringen Einkünften gegenüber. Du gibst alles, damit Du Deine Familie über Wasser halten kannst. Aber im Sichtbaren gibt es 100e Gründe zur Sorge und oft wollen viele Zukunftsfragen und Existenznöte Dir den Schlaf rauben.

WAHRHEIT:
„Ich muss mir keine Sorgen machen, weil sich mein Vater im Himmel um meine Finanzen kümmert.“

Als Bauer aus Jesu Königreich hast Du Zugang zu allen himmlischen Ressourcen. Das ist die Wirklichkeit, in der Du lebst, egal, wie Deine Umstände gerade aussehen. Du lernst, alle Deine Sorgen auf Gott zu schmeißen und wirst erleben, dass Er Dich versorgen wird. Jesus hat die Lösung für jedes Problem und möchte Dir den Weg aus finanziellen Engpässen zeigen. Er will mit kreativen Ideen, Wundern und Hilfe auf Deinen Hof kommen. Du bist Sein Kind und auch im Bereich von Finanzen nicht auf Dich allein gestellt.

Herzens-Check!

Wie geht es Dir mit dem Thema Finanzen auf Deinem Hof?

Schreibe einen konkreten Bereich auf, in dem Du finanzielle Sorgen hast.
Welche Gedanken, Gefühle, Sätze etc. kommen in Dir hoch?
Was sagt Gott zu diesen?

Herzens-Check!

Glaubst Du, dass Gott einen Weg für Dich heraus aus finanzieller Not hat?

Bringe Ihm Deine aktuelle Situation und höre, was der Heilige Geist Dir darüber sagen möchte und wie Er die Lage einschätzt!

Was sagt Sein Wort (die Bibel) über Mangel und finanzielle Nöte? Studiere darin!

Wie wirst Du in diesem Bereich vom ängstlichen Eigentümer zum mutigen Verwalter?

Frage Gott konkret, wie Er Deinen Hof in Zukunft versorgen will – Hat Er eine neue Geschäftsidee? Oder ist es so wie es gerade läuft gut? 
Empfange konkrete Weisung darüber, wo Du investieren, sparen, etc. sollst?

Isolation und Einsamkeit

LÜGE:
„Niemand versteht uns Bauern!“

Geografisch gesehen sind Höfe oft eher dezentral angesiedelt. Das kann dazu führen, dass Du als Bauer wenig soziale Kontakte hast. Aber nicht nur das, auch die Arbeit kann Dich in Deiner eigenen "Hofwelt" halten und in Einsamkeit führen.
Die Entscheidungen der Politik und die Sicht der Gesellschaft befeuern das Grundgefühl des Nicht-oder Missverstandenwerdens und des Verlassenseins.
Aber das ist eine große Lüge des Feindes!

WAHRHEIT:
„Wir sind gemacht für Gemeinschaft und Teil eines größeren Plans!“

Durch den Heiligen Geist lebst du in anhaltender Gemeinschaft mit Gott. Während des Tages bist du in ständigem Austausch mit Ihm auf dem Hof unterwegs. Du teilst Deine Freuden, aber besprichst auch Deine Anliegen, Bedenken und Dinge, die Dich beschäftigen mit Ihm. Gleichzeitig lebst du in der Realität als Teil des Leibes Christi hier auf Erden, der viele Glieder hat. Du bist in eine geistliche Familie eingebaut, deren Gemeinschaft Du suchst und schätzt. Du hast deine Position im Leib eingenommen und hast Anteil an Gottes großer Geschichte.

Herzens-Check!

Merkst Du, dass Du mit Einsamkeit und dem Gefühl des Nicht-Verstanden-Seins zu kämpfen hast?

Nimm Dir am besten jetzt gleich eine kurze Zeit, in der Du Gott fragst, in welchen Situationen Du Dich so fühlst und warum?
Frage Ihn, wo Er in diesen Situationen ist.

Herzens-Check!

Was spricht Gott, wie Er heute mit Dir Gemeinschaft haben will?
Frage Ihn, als welche Person Er Dir begegnen möchte!
(Hirte, Herr der Heerscharen, guter Vater, etc.)
Lerne Ihn als El Roi – der Gott, der Dich sieht – Jahweh Schammah – der Gott, der bei Dir ist, kennen. 

Wie sieht die Gemeinschaft auf Deinem Hof aus? Frage Gott, wie ihr als Hofgemeinschaft Zeit miteinander verbringen dürft!

Wo ist Dein geistliches Zuhause?
Höre von Gott, in was für einer Kirche/Gemeinde/geistlichen Familie Er ein Zuhause für Dich hat!

Betrug

LÜGE:
„Ein bisschen schummeln und lügen ist in Ordnung, besonders, wenn es andere auch machen.“

In der Landwirtschaft gibt es viele Vorschriften. Manche davon ergeben in Deinen Augen keinen Sinn. Viele Deiner Berufskollegen suchen nach Auswegen, um die unangenehmen Bestimmungen und Vorschriften zu umgehen. Deshalb denkst Du Dir vielleicht: „Wenn andere Bauern das so machen, dann darf ich das auch.“ Zum Beispiel biegst Du bei Deiner Steuererklärung die Zahlen mit unlauteren Methoden so hin, dass Du weniger zahlen musst.
Oder Du machst Scheinverträge, damit Du laut Düngemittelverordnung noch Wirtschaftsdünger aufnehmen, bzw. keinen abgeben musst.
Du denkst: „Es ist alles eine Sache des Standpunktes – alles ist subjektiv!“

WAHRHEIT:
„Nicht ich oder andere bestimmen, wie ich lebe und arbeite, sondern Gott und Sein Wort.“

„Besser wenig Besitz, der ehrlich verdient ist, als großer Reichtum, durch Betrug erschlichen.“
(Sprüche 16,8)

Du hast die Wahrheiten und göttlichen Prinzipien aus Gottes Wort für Dich als Lebenskompass gesetzt. Und Du weißt, auch wenn es im Sichtbaren scheinbar Wege gibt, die Dir Vorteile verschaffen könnten, diese ein Trugschluss sind. Du lebst in der Furcht des Herrn und hast erlebt, dass Seine Wege Dir immer Leben und Segen bringen. Du liebst es mit reinem Herzen und Gewissen vor Deinem Gott zu leben!

Herzens-Check!

Gibt es Bereiche, in denen Du noch mit unlauteren Methoden Deinen Vorteil suchst? Wo kommt/kam durch Dein unlauteres Handeln oder dem Deiner Vorfahren, Fluch auf Deinen Hof?
Gibt es Bereiche, auf denen kein Segen liegt?
Kommst Du finanziell immer gerade knapp über die Runden? Frage Gott, woran das liegt. 

Was musst Du vor Gott und Menschen in Ordnung bringen, um Fluch, der durch Dich oder Deine Vorfahren auf Deinen Hof gekommen ist, abzuwenden?

Wie geht es Deinem Herz, wenn Du andere Bauern siehst, die sich durch Betrug finanzielle Vorteile verschaffen? – Sprich ehrlich und offen mit Gott darüber!

Herzens-Check!

Frage Gott, ob Du in Fürbitte für Deine Kollegen gehen sollst, die noch nicht auf Gottes Wegen laufen und in Sünde leben.

Generationen-Konflikte

LÜGE:
„Streit zwischen den Generationen ist normal!“

Auf einem Hof leben meistens mehrere Generationen zusammen. Das ist ein großer Segen, kann aber auch zum Fluch werden, wenn sich diese potenzierte Kraft gegeneinander richtet, sich die Generationen zerstreiten und somit geistlicher Tod und Zerstörung folgen. Streit zwischen dem Altenteiler und dem Hofnachfolger gehören leider oft zur Tagesordnung, weil jeder andere Vorstellungen über eine gute Führung des Hofes hat.
Zudem kommt es oft zum Platzgerangel zwischen Schwiegermutter und Schwiegertochter. Die Frau, die „auf den Hof heiratet“, tritt plötzlich in teilweise festgefahrene Beziehungsstrukturen. Hier liegt ein enormes Spannungsfeld für Konflikte, Streit, Neid, Hass, Verbitterung oder Eifersucht.

WAHRHEIT:
„Ich kämpfe, glaube und bete für erlöste Beziehungen auf meinem Hof!“

Ein friedliches Miteinander der Generationen ist möglich. Durch die Realität des Kreuzes Jesu, Seine Vergebung und Gnade, gibt es immer einen Weg der Versöhnung und Wiederherstellung.
Du bist nur Verwalter Deines Hofes. Gott vertraut ihn Dir für eine Zeit an, in der nächsten Generation aber dann Deinem Nachfolger. Auch wenn dieser den Hof komplett anders führt als Du, vertraust Du der guten Leitung Gottes und glaubst, dass auch die anderen Herangehensweisen gottgegeben sind. Du lernst eigene Vorstellungen immer wieder neu loszulassen.
Auch wenn die räumliche Trennung von Mann und Eltern auf einem Hof oft nicht so klar gegeben ist, können Männer ihre Familie auf eine emotionale, gesunde Art und Weise verlassen und sich komplett an die Seite ihrer Partnerin stellen. Dabei lassen Mütter ihre Söhne bewusst los und vertrauen sie ihrer Schwiegertochter an.

Herzens-Check!

Schau Dir jede Beziehung auf Deinem Hof mit dem Heiligen Geist an. Auf eine Skala von 1 bis 10, wie steht es um diese? Und warum? 

Wie waren die Beziehungen auf Deinem Hof in den letzten Generationen? Kannst Du darin ein Muster erkennen? Wenn ja: welches? 

Nimm Verantwortung für Dein Handeln: Bekenne, wo Du schuldig geworden bist und klage an, wo andere an Dir schuldig wurden.
Empfange Vergebung und Reinigung durch das Blut Jesu!

Herzens-Check!

Wie sieht das Zuwenden der Herzen zwischen den Generationen bei Euch aus?

Bist Du Dir der Segenslinien, die sich durch die Generationen auf Eurem Hof ziehen bewusst?

Wenn ja, welche sind es? 

Zweckehe

LÜGE:
„Hauptsache, der Hof läuft.“

Die meisten von uns haben geheiratet, weil sie den Partner fürs Leben gefunden haben, mit dem sie durch dick und dünn gehen wollten. Aber ein dynamisches Eheleben kann, besonders auf einem Hof, im vollen Alltag schnell verloren gehen. Gespräche drehen sich nach einiger Zeit mehr und mehr um den Hof, Herausforderungen und anstehende Arbeiten. Zwischenmenschlicher Austausch, das liebevolle Miteinander, Gebet oder Zeit zu zweit können dabei irgendwann auf der Strecke bleiben. Man funktioniert nur noch gut miteinander, denn „Hauptsache der Hof läuft“. Aus der Liebesgemeinschaft ist eine Arbeits- und Zweckgemeinschaft geworden. Doch Gott hat einen anderen Plan für Deine Ehe.

WAHRHEIT:
„Hauptsache, unsere Herzen sind miteinander verbunden.“

Die Ehe ist der innerste Kern für eine funktionierende Familie und einen florierenden Hof. Gott baut immer von innen nach außen. Er segnet und ehrt Bündnisse. Die Ehe ist Ihm heilig. Der Hof kommt erst danach. Aus der Kraft der Ehe-Einheit mit Ihm, entsteht ein Schutz- und Segensraum, der die ganze Familie und den Hof beeinflussen wird. Wir machen Seinen Fokus zu unserem Fokus. Die Ehe ist nicht nur eine Arbeits-, sondern auch eine Liebesgemeinschaft. Durch den Liebesfluss kommt der ganze Hof auf eine neue Ebene an Autorität, Segensfluss und Gegenwart Gottes.

Herzens-Check!

Wie steht es um Deine Ehe?

Wie sind die Ehen auf Deinem Hof und wie waren die Ehen der vorangegangenen Generationen?

Sind sie zu Zweckgemeinschaften geworden oder Liebesbeziehungen geblieben?

Worüber reden Deine Frau und Du, wenn Ihr Euch austauscht? Worüber haben sich Deine Eltern ausgetauscht?

Herzens-Check!

Fragt Gott, wie viel bewusste Zeit Ihr Euch am Tag oder in der Woche für Eure Beziehung nehmen sollt! – Wie sollen diese Zeiten aussehen?

Ladet Gott ein, neu in Eure Ehe zu kommen!
(Räumt Gott eine Zeit für Urlaub ein? Fragt Ihn und glaubt für ein Wunder.) 

Religiosität

LÜGE:
„Es gibt Gott, aber im Alltag ist Er nicht da.“

Als Bauern stellst Du im Gegensatz zu vielen anderen Menschen, die Existenz Gottes bisher nicht infrage. Nein, Du weißt, dass es einen lebendigen Gott gibt, der über alles erhaben ist und dessen Gunst und Segen Du für Deine Arbeit benötigst. Es gibt wenige andere Berufe, in denen man so nahe mit der Schöpfung und damit auch dem Schöpfer in Kontakt ist. Vielleicht betest Du sogar regelmäßig und gehst sonntags in den Gottesdienst. Trotzdem ist in Deinem Alltag von einer Zugewandtheit zu Gott oft nichts zu sehen. Du lebst, als wenn es Gott nicht geben würde. Ist Dir bewusst, dass Dir Jesus keine Einbahnstraße, sondern eine lebendige Beziehung mit dem Vater erkauft hat?

WAHRHEIT:
„Ich bin bedingungslos geliebt und tatsächlich 24/7 mit Jesus verbunden.“

Gott ist nicht nur in der Kirche. Er will auf Deinen Hof! Du darfst Deinen Hof mit Jesus führen, wow. Du sollst Ihn im Alltag sogar zu Rate ziehen. Tag und Nacht kannst Du mit Gottes Eingreifen und den Wundern des Königreiches Gottes rechnen. Du darfst nicht nur beten und hoffen, dass Er Dich segnet oder vor Unheil verschont. Nein, Er möchte mir Dir ständige Gemeinschaft haben. Jesus hat Dich von einem Leben ohne Ihn befreit und ein Leben für dich erkauft, in dem Du durch und mit IHM leben, arbeiten und genießen kannst.

Herzens-Check!

Welcher Bereich Deines Hofes ist Gott-los, weil Du in diesem Bereich ohne das Bewusstsein, dass es Ihn gibt, lebst?

Welche Dinge machst Du ohne Ihn oder betest, ohne wirklich mit Gottes Eingreifen zu rechnen?

Wie lebt Eure Hofgemeinschaft im Alltag die Beziehung mit Jesus? 

Herzens-Check!

Bist Du Dir bewusst, dass Er immer da ist und mit Dir ununterbrochene Gemeinschaft haben will?

Ergreife heute neu die Wahrheit, dass Er ein Gott ist, der Dich allezeit sieht.

Nur ans Sichtbare glauben

LÜGE:
„Nur wenn ich es sehe, verstehe oder fühle ist es Wahrheit!“

Wir Bauern leben stark im Sichtbaren, ja wir sind im wahrsten Sinne des Wortes „erdverbunden“. Oft glauben wir nur das, was wir sehen oder verstehen. Wir wollen Fakten und sichtbare Ergebnisse geliefert bekommen. Dieses ungesunde „Erdverbunden sein“ kann uns die Sicht auf die himmlischen Schätze Gottes versperren. Und uns den Zugang zu den Ressourcen des Königreiches Gottes komplett verwehren.

WAHRHEIT:
„Ich bin erlöst Gottes Wort zu glauben, egal ob ich es sehe, verstehe oder fühle.“

Glaube ist eine feste Zuversicht auf das, was man hofft, eine Überzeugung von Tatsachen, die man nicht sieht! (Hebräer 11,1)
Das ist unser täglich Brot als Bauern, die Jesus nachfolgen. Wir ehren Gott, indem wir aus Glauben leben und nicht nur an das Irdische gebunden sind. Der Zugang zum unsichtbaren Himmelreich ist offen für uns!

Jesus sagt in Johannes 20,29:
„Glückselig sind, die nicht sehen und doch glauben!“

Herzens-Check!

In welchen Lebens – oder Arbeitsbereichen hast Du Gott überhaupt nicht auf dem Schirm?

Bei welcher Arbeit rechnest Du nicht mit Ihm und verlässt Dich stattdessen komplett auf Deine Erfahrungen?

Welche Gebiete Deines Hofes sind über Generationen gleich geblieben, obwohl Gott etwas anderes gesagt hat?

Welcher Bereich Deines Hofes hat noch nie ein Wunder gesehen und warum?

Herzens-Check!

In welchen Bereichen Deines Lebens lebst Du und Dein Hof schon aus den Realitäten des Königreichs?
Wie empfängst Du übernatürliche Versorgung?
Wie setzt Du sie für Deinen Hof frei?

Bete immer wieder Epheser 1,18 für Dich und die Menschen auf Deinem Hof:
Dass ER Euch die Augen des Herzens erleuchten möge, damit Ihr die Realitäten Seines Reiches sehen könnt.